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The Journey of England in the World Cup Episode 2 (Deutsch)

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England hatte der Welt den Fußball geschenkt. Nun kam die Welt nach England. Jahre lang hatte England an dem Glauben festgehalten, zu den größten Fußballnationen zu gehören. Das moderne Spiel war auf englischem Boden geprägt worden. Seine Regeln waren um die Welt gereist. Seine Clubs waren Teil von Städten, Gemeinden und Gemeinschaften im ganzen Land geworden. Doch auf der größten internationalen Bühne hatte England sehr wenig erreicht. Das sollte sich ändern. Im Sommer 1966 fand die FIFA-Weltmeisterschaft zum ersten Mal in England statt. Sechzehn Nationen kamen. Spiele würden im ganzen Land ausgetragen werden, von London und Liverpool bis Manchester, Sheffield, Birmingham, Sunderland und Middlesbrough. Aber das Herz des Turniers war das Wembley-Stadion. Das alte Wembley. Seine berühmten Zwillingstürme ragten über den Eingang. Seine Terrassen waren gefüllt mit Erwartungen. Sein Spielfeld wartete auf Geschichte. Englands Trainer, Alf Ramsey, hatte bereits eine Vorhersage getroffen, die viele als riskant betrachteten. Als er 1963 das Amt übernahm, erklärte er, England würde die Weltmeisterschaft gewinnen. Er sagte nicht, sie könnten sie gewinnen. Er sagte, sie würden. Ramsey war kein lauter oder theatralischer Mann. Er war kontrolliert. Ernst. Methodisch. Er glaubte, dass internationaler Fußball nicht durch Ruhm oder individuelle Brillanz allein gewonnen wird. Es erforderte Disziplin, Organisation, taktische Intelligenz und Spieler, die bereit waren, persönlichen Ruhm für das Team zu opfern. Im Zentrum von Ramseys England stand Bobby Moore. Mit nur 25 Jahren war Moore bereits Kapitän seines Landes. Er war nicht der schnellste oder stärkste Verteidiger. Er verließ sich nicht auf Aggression. Stattdessen schien er das Spiel vor allen anderen zu lesen. Er blieb ruhig, als andere in Panik gerieten. Seine Tackles waren präzise getimt. Sein Passspiel ermöglichte es England, von hinten aufzubauen. Und seine Autorität hing nicht vom Schreien ab. Die Spieler vertrauten ihm. Ramsey vertraute ihm. England vertraute ihm. Hinter Moore stand Gordon Banks, einer der besten Torhüter im Weltfußball. Im Mittelfeld spielte Bobby Charlton, der Überlebende der Flugzeugkatastrophe von München. Jetzt war er einer von Englands mächtigsten und wichtigsten Spielern. Da war Nobby Styles, unermüdlich und furchtlos. Alan Ball, energiegeladen und unermüdlich. Martin Peters, intelligent und oft unbemerkt, bis er genau am richtigen Ort auftauchte. Vorne verfügte England über einen der größten Torjäger des Landes, Jimmy Greaves. Greaves hatte während seiner Karriere Tore mit einer Leichtigkeit erzielt, die das Vollenden einfach erscheinen ließ. Er trat als Englands Stammstürmer in das Turnier ein. Doch die Weltmeisterschaft würde sich nicht wie erwartet entfalten. England eröffnete das Turnier gegen Uruguay im Wembley. Die Nation erwartete eine Feier. Stattdessen endete das Spiel torlos. England, null. Uruguay, null. Das Ergebnis war enttäuschend, aber Ramsey geriet nicht in Panik. Englands zweites Spiel war gegen Mexiko. Bobby Charlton erzielte das erste Tor mit einem großartigen Schuss aus der Distanz, schickte den Ball am Torwart vorbei und löste die Spannung rund um Wembley. Roger Hunt legte ein weiteres Tor nach. England gewann 2-0. Das letzte Gruppenspiel fand gegen Frankreich statt. Roger Hunt erzielte zweimal ein Tor, während England einen weiteren 2-0-Sieg feierte. England hatte die Gruppe als Erster abgeschlossen. Sie hatten vier Tore erzielt. Wichtiger war jedoch, dass sie kein einziges Gegentor kassiert hatten. Doch der Sieg über Frankreich hatte seinen Preis. Jimmy Greaves zog sich ein stark aufgerissenes Bein zu, das genäht werden musste. Er würde das Viertelfinale verpassen. Sein Ersatzmann war Geoff Hurst. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich kaum jemand vorstellen, wie wichtig diese Entscheidung werden würde. Englands Viertelfinalgegner waren Argentinien. Das Spiel wurde eines der umstrittensten Turniers. Es war angespannt, körperbetont und wütend. D

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